Hubschrauberausbringung von Mimic im Landkreis Würzburg

In den Gemeinden Thüngersheim, Güntersleben, Bergtheim, Neubrunn, Helmstadt, Eibelstadt, Randersacker, Hettstadt, Remlingen, Greußenheim, Theilheim, Riedenheim, Röttingen, Tauberrettersheim, Bieberehren und Bütthard ist die Ausbringung von Mimic zur Bekämpfung des Schwammspinners in einigen Wäldern des Landkreises in diesem Frühjahr geplant.

Nach dem großen Erfolg des Bürgerbegehrens zum Artenschutz und der direkten Übernahme des Bürgerbegehrens in den Gesetzestext ist die geplante Ausbringung ein schwerer Schlag für die Artenvielfalt und eine schlechte Nachricht für uns Imker.

Mimic gilt als bienenunschädlich in der Kategorie B4. Die tatsächliche
Unversehrtheit der Bienenvölker ist damit jedoch nicht gewährleistet.
Auswirkungen gibt es in jedem Fall für alle Insekten, für die sich das
Bürgerbegehren Artenvielfalt eingesetzt hat.

Als kurzfristige Maßnahme werden die betroffenen Bienenvölker aus
den beflogenen Gebieten für diese Zeit entfernt. Mittlerweile konnten wir eine Kommunikation mit den zuständigen Förstern und dem AELF einrichten, so dass die zeitliche Abstimmung mit den Imkern erfolgen kann.

Mittel- und langfristig gilt es natürlich, auf diese Art der Schädlingsbekämpfung zu verzichten und zu ökologisch verträglicheren Mitteln zu greifen. Dazu zählen Pheromonfallen, das Ausbringen von Meisenkästen mit dem Ziel der Ansiedlung von Meisen als natürlicher Fressfeind der Schwammspinner, Absammeln der Larven in ausgebrachten Säcken, in die die Schwarmspinner gerne ihre Eier ablegen, Spritzmittel auf der Basis von Bakterien.

Ziel muss es sein, den Einsatz von Mimic zu stoppen und durch alternative Methoden abzulösen.

Imkern in Zeiten der Corona Pandemie: Verbände und Behörden Empfehlung Bayern ­

Fragen und Antworten:

F: Dürfen Imker zu ihren Bienen fahren, um diese zu versorgen? (akt. 23.03.2020)
A: Ja, aber bitte allein. Die Kontrolle und Versorgung der Tiere muss gewährleistet sein.


F: Dürfen Imker mit ihren Völkern wandern? (06.04.2020)
A: Ja. Die Imkerei ist ein wichtiger Teil der Landwirtschaft, Bienen sind für die Bestäubung unverzichtbar. Daher ist das Verbringen von Bienenvölkern zu Trachtgebieten ein triftiger Grund zum Verlassen der Wohnung. Die geltenden Abstandsregeln sind einzuhalten. Denken Sie daran, ein gültiges Gesundheitszeugnis für Ihre Völker mitzuführen.


F: Dürfen Imker Ableger von Bienenvölkern verkaufen? (06.04.2020)
A: Ja. Der Ausgleich von Winterverlusten ist notwendig, um die Bestäubung sowie die Honigproduktion zu sichern. Achten Sie bei der Auslieferung oder Annahme von Ablegern auf das Einhalten der Mindestabstände. Bitte denken Sie an das gültige Gesundheitszeugnis für die Bienen.

Verschiedene Verbände, darunter der Landesverband Bayrischer Imker (LVBI) und die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG), haben eine Empfehlung für die Betriebsweise in Zeiten der Corona Pandemie veröffentlicht.

Der Beitrag ist auf den Seiten des LVBI abzurufen: http://www.lvbi.de/fileadmin/daten_1/Daten/Dateien/2020/2020-03-27_Corona_Empfehlung_Verb%C3%A4nde_BY.pdf (Abruf 29.3.2020)

Aufruf des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.): Gefahr bei Bienenimporten

Der D.I.B. weist aufgrund der prognostizierten hohen Winterverluste 2019/2020 wiederholt auf die Gefahr von Bienenimporten hin.

„Es ist hinsichtlich der Einschleppungsgefahr von Krankheiten und Parasiten äußerst fahrlässig, verantwortungslos und nicht zielführend, Bienenmaterial aus anderen Ländern nach Deutschland einzuführen. “ (bienen&natur 3/2020)

Auf keinen Fall sollen Bienenvölker aus unbekannten Quellen im Internet bezogen werden.

Es wird empfohlen, die eigenen Völker durch Ableger oder Schwarmvorwegnahmen zu vermehren.

Stammtischtermine 2020

Achtung:

Aufgrund der Corona Pandemie sind bis auf weiteres alle Stammtischtreffen abgesagt.

Unser regelmäßiger Stammtisch findet im Frühling und Sommer alle 4 Wochen an jedem 3. Donnerstag im Monat statt, im Herbst und Winter treffen wir uns alle 2 Monate.

Wir treffen uns im Pfarrheim, Greussenheim.

Nächste Termine:

16.4. / 14.5. / 18.6. / 16.7. / 17.9. / 15.10.

16.4.: dieser Termin muss wegen der Corona-Ausgangsbeschränkung entfallen

Die nächste Jahreshauptversammlung findet am 21.1.2021 um 19:00 h statt.

Wespen, Hummeln und Hornissen – Hilfe!

Wespen stehen ja unter strengem Artenschutz, die Nester dürfen nicht einfach entfernt werden. Eng mit ihnen zusammenleben will man allerdings auch nicht. Also was tun, wenn Wespen als Untermieter eingezogen sind?

Beruhigend ist, dass von den vielen Wespenarten nur zwei wirklich aggressiv sind. Die von den umgänglicheren zu unterscheiden, erfordert jedoch einige Kenntnis.

Hier hilft der ehrenamtliche Wespenberater. Er kann die betreffende Wespenart identifizieren, die davon ausgehende Gefahr einschätzen und wenn nötig, die Entfernung oder Umsiedelung des Wespennestes fachgerecht durchführen lassen.

Stadt und Landkreis  Würzburg wird dafür unterstützt durch den Verein AKAN: Arbeitskreis Arten- und Naturschutz e.V.
Die ehrenamtlichen Helfer setzen sich für den sorgfältigen Umgang mit unseren Insekten ein.

Information zum Verein und dessen Erreichbarkeit gibt es auf folgender Internetseite der Stadt Würzburg:

https://www.wuerzburg.de/themen/umwelt-verkehr/stadtnatur–biologische-vielfalt/partnerimnaturschutz/partner/17208.Wespen-Hummeln-und-Hornissen—AKAN-Arbeitskreis-Arten–und-Naturschutz-e.V..html

Hier findet man die nötigen Kontaktdaten des Wespenberaters, der im konkreten Fall weiterhilft und auch vor Ort kommt, sollte das nötig sein.

Greussenheimer Ferienprogramm 2019

Der Imkerverein Greußenheim lädt ein zur Bienenbeobachtung am Montag, 29.07. von 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr vor oder im JUZ für Kinder ab 6 Jahren. Wir werden ein Bienenvolk in einem Schaubienenkasten beobachten, eine Bienen- und Insekten- Fotosafari machen, „Königinnen“ zeichnen, Kerzen ziehen oder gießen, Honig verkosten und viel Interessantes über Bienen erfahren. Die Bienen im Schaubienenkasten werden durch eine Glasscheibe beobachtet und die „Königinnen“, die wir zeichnen werden, sind Drohnen, die keinen Stachel haben und nicht stechen können. Die Veranstaltung findet vor dem JUZ statt. Bitte zieht alte Kleidung an, die schmutzig werden kann und bringt für die Fotosafari, wenn ihr habt, eure Handys oder einen Fotoapparat mit. Kosten fallen keine an. Bringt euch bitte Getränke in verschließbaren Flaschen mit.

***Anmeldung zum Greussenheimer Ferienprogramm ist notwendig.